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Warum Ihre Übersetzungen gut sind… aber nicht gut genug

Isabel Aktualisiert am 5 Mai 2026
Englisch gehört zu den meistgesprochenen Sprachen weltweit – und die Zahl der Menschen, die auf entsprechende Übersetzer für das Sprachpaar Englisch-Deutsch angewiesen sind, wächst stetig. Ob im Beruf, im Studium oder auf Reisen: Die Fähigkeit, präzise zwischen diesen beiden Sprachen zu übersetzen, ist heute wertvoller denn je. Hier erfahren Sie, welche Herausforderungen beim Übersetzen zwischen Englisch und Deutsch auftreten, wie Sie typische Fehler vermeiden und welche Tools Ihre Sprachkenntnisse gezielt verbessern.
Englisch-Deutsch Übersetzer

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Übersetzen Sie nie Wort für Wort, sondern passen Sie Bedeutung, Ton und Kontext an die Zielsprache an.
  • Beachten Sie Unterschiede im Satzbau und Kasus, da deutsche Strukturen oft komplett umgestellt werden müssen.
  • Lernen Sie falsche Freunde und Idiome gezielt, um typische Übersetzungsfehler zu vermeiden.
  • Berücksichtigen Sie kulturelle Unterschiede, besonders bei Höflichkeit, Humor und beruflicher Kommunikation.
  • Nutzen Sie Tools bewusst und trainieren Sie Ihr Sprachgefühl durch Lesen, Hören, Rückübersetzen und regelmäßige Praxis.

 

So übersetzen Sie Englisch wirklich präzise – nicht nur wörtlich

Englisch und Deutsch gehören zwar beide zur germanischen Sprachfamilie, unterscheiden sich jedoch in Wortstellung, Idiomatik, Grammatik und vor allem im kulturellen Kontext erheblich. Übersetzen heißt eben nicht nur Wörter 1:1 zu übertragen, sondern auch Bedeutung, Tonfall und Zielgruppenbezug zu erfassen. Während man auf Englisch zum Beispiel „I’m looking forward to it“ sagt, bringt uns die wörtliche Übersetzung, „Ich schaue vorwärts darauf“, hier nicht weiter, denn richtig übersetzt würde es natürlich „Ich freue mich darauf“ heißen.

Hier wird also deutlich: Wer zu wörtlich übersetzt, läuft Gefahr, sinnentstellende Sätze zu produzieren. Der Ausdruck „look forward to“ hat im Englischen eine sehr klare emotionale Bedeutung – eine, die sich nicht direkt mit „schauen“ übersetzen lässt.

 

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Sprachstrukturen und Syntax: Die größten Unterschiede

Satzbau: Deutsch liebt das Verb am Ende

Ein typischer englischer Satz folgt überwiegend der Struktur: Subjekt – Verb – Objekt, während im Deutschen hingegen das Verb in Nebensätzen häufig am Satzende steht:

I think she knows the answer. Ich denke, dass sie die Antwort weiß.
He told me he would help. Er sagte mir, dass er mir helfen würde.

 

Für automatisierte Übersetzer wie den Übersetzer von Google oder DeepL ist diese Struktur eine Herausforderung. Auch für menschliche Übersetzer bedeutet das ein Umdenken – oft muss der gesamte Satz umformuliert werden, um ihn idiomatisch korrekt zu formulieren.

Artikel und Kasus

Ein weiterer Stolperstein ist das deutsche Kasussystem (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ), das im Englischen in dieser Form nicht existiert. Artikel wie „der“, „die“ oder „das“ sowie Präpositionen wie „mit“ oder „für“ verändern den Satz erheblich. So zum Beispiel:

The man gives the woman the book. Der Mann gibt der Frau das Buch.

 

Hier zeigt sich, wie entscheidend das Verständnis grammatischer Zusammenhänge für korrekte Übersetzungen ist.

 

Wortschatz und Semantik: Mehr als nur Wörter

Falsche Freund

Eine typische Fehlerquelle sind „falsche Freunde“ zwischen Deutsch und Englisch, also Wörter, die gleich aussehen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben:

chef Chef (wäre cook) richtig übersetzt: Vorgesetzer
gift Gift (wäre poison) richtig übersetzt: Geschenk
actual aktuell (wäre current) richtig übersetzt: tatsächlich

 

Diese Wörter führen regelmäßig zu Missverständnissen – besonders im beruflichen Kontext kann das peinlich oder gar folgenschwer sein.

Idiomatik und Redewendungen

Viele englische Redewendungen lassen sich nicht wörtlich übersetzen, da sie kulturell tief verwurzelt sind. „It’s raining cats and dogs“ heißt wörtlich übersetzt: „Es regnet Katzen und Hunde“, wobei die korrekte Übersetzung selbstverständlich „Es regnet in Strömen“ ist. Und wenn man im Englischen „Let’s call it a day“ sagt, dann heißt das nicht etwa „Lassen Sie uns es einen Tag nennen“, sondern es ist natürlich „Machen wir für heute Schluss“ gemeint.

Für Übersetzer ist es daher wichtig, nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur und den Kontext zu kennen. Genau dabei hilft der gezielte Wortschatzaufbau, wie ihn etwa die MosaLingua Englisch App anbietet.

 

Kultursensibles Übersetzen: Die Bedeutung von Kontext

Eine Sprache ist immer auch ein Spiegel der Kultur. Besonders deutlich wird das in Bereichen wie: (1) Höflichkeitsformen: Das Englische ist oft direkter, während das Deutsche formeller ist; (2) Humor: Ironie oder Sarkasmus lassen sich oft nur schwer übersetzen; (3) berufliche Kommunikation: Während im Englischen schnell zum Punkt kommt, sind deutsche Mails oft strukturierter.

Ein Beispiel für kultursensible Übersetzung: „We’d really appreciate your feedback“ kann auch einfach mit „Wir würden uns über Ihr Feedback freuen“ übersetzt werden. Die geschäftliche und angemessene Übersetzung wäre jedoch: „Für Ihr Feedback wären wir Ihnen sehr dankbar“. Solche Nuancen entscheiden mitunter über den Erfolg eines Geschäftsabschlusses oder eines Bewerbungsschreibens.

 

Praktische Tools und Strategien

Professionelle Übersetzungsdienste vs. KI-Übersetzer

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Übersetzungstools – von DeepL bis Google Translate. Doch nicht jedes Tool ist für jeden Zweck geeignet. Manche von Ihnen, darunter auch DeepL, verfügen über sehr gute Grammatik und Stilistik, sind dabei jedoch leider teilweise kontextblind. Andere wiederum, zum Beispiel der Google-Übersetzer, sind sehr schnell und übersetzen eine große Zahl von Sprachen. Hier gibt es jedoch weiterhin recht häufig Fehler im Satzbau des übersetzten Textes. Auch MosaLingua bietet einen eigenen Übersetzerdienst in der MosaDiscovery-Erweiterung, die Sie bei der Nutzung von YouTube und Netflix verwenden können.

Tipp: Wenn Sie Ihre Sprachkenntnisse langfristig verbessern möchten, fahren Sie mit einer App wie MosaLingua am besten, da Sie damit nicht nur Vokabeln trainieren, sondern auch Ihr Hörverständnis, Ihre Grammatikkenntnisse und Ihre Aussprache verbessern.

 

Tipps für angehende Übersetzer

Wenn Sie das Übersetzen zu Ihrem Beruf machen wollen oder generell wissen möchten, worauf es wirklich ankommt, finden Sie hier fünf Strategien, um Ihre Englisch-Deutsch-Übersetzungen zu verbessern:

  1. Kontext immer mitdenken – niemals Wort für Wort übersetzen;
  2. Redewendungen aktiv lernen – z. B. mit Karteikarten oder Apps;
  3. Authentisches Material lesen – wie englische Artikel und Bücher;
  4. eigene Texte rückübersetzen – also wieder aus dem Deutschen zurück ins Englische;
  5. Sprachgefühl trainieren – durch Sprechen, Hören und Wiederholen.

 

Lernen Sie effektiv mit der MosaLingua App

Englisch AppDie MosaLingua Englisch App basiert auf dem Spaced-Repetition-System (SRS), das wissenschaftlich erwiesen besonders effektiv beim Sprachenlernen ist. Sie lernen Vokabeln genau dann, wenn Sie sie fast vergessen hätten – ein Prinzip, das die Langzeitspeicherung fördert. Besonders hilfreich: Die App bietet authentisches Hörmaterial, thematische Vokabelsammlungen und Business-Englisch – ideal für Berufstätige und Vielreisende.

 

Zusammenfassend – So meistern Sie Übersetzungen zwischen Englisch und Deutsch

Das Übersetzen zwischen Englisch und Deutsch ist weit mehr als ein bloßer Sprachwechsel. Es geht hier um Kontext, Kultur, Grammatik, Stil – und … um ein tiefes Sprachverständnis. Mit den richtigen Tools, der nötigen Übung und kultureller Sensibilität können Sie jedoch schnell Fortschritte erzielen. Wenn Sie professionell kommunizieren, reisen oder im Ausland arbeiten möchten, lohnt sich die Investition in fundierte Sprachkenntnisse. Starten Sie noch heute mit MosaLingua und verbessern Sie Ihre Sprachkompetenz Schritt für Schritt. Sprachen öffnen Türen: beruflich, kulturell und persönlich.