Das Wichtigste auf einen Blick:
Was‘ oder ‚were‘ – dieser Unterschied verwirrt viele 😬
Zunächst einmal sollten wir uns daran erinnern, dass das Verb „to be“ im Englischen ein grundlegendes Hilfsverb ist, das sowohl zur Beschreibung eines Zustands als auch einer vergangenen Situation verwendet wird. Die Formen des Verbs „to be“ im Präsens: am, is, are.
Im Präteritum wird es einfacher. Es gibt nur zwei Formen: was, were.
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Was oder were: Worin liegt der Unterschied?
Die Regel ist einfach und richtet sich nach dem Subjekt des Satzes.
Die Verwendung von „was“ inkl. Beispielen
„Was“ wird mit den englischen Singularpronomen verwendet: I, he, she, it
Beispiele:
- I was tired yesterday. → Ich war gestern müde.
- She was at home last night. → Sie war gestern Abend zu Hause.
- It was very cold this morning. → Es war heute Morgen sehr kalt.
Wir verwenden „was“ also für eine einzelne Person oder Sache.
Die Verwendung von „were“ inkl. Beispielen
„Were“ wird verwendet mit: you, we, they
Beispiele:
- You were my best friend. → Du warst mein bester Freund.
- We were late for school. → Wir kamen zu spät zur Schule.
- They were happy with the results. → Sie waren mit den Ergebnissen zufrieden.
Seien Sie vorsichtig mit dem Pronomen „you“ in Verbindung mit „to be“.
Obwohl sich „you“ auf eine einzelne Person bezieht, wird es immer von „were“ begleitet. Warum sagen wir also immer „you were“? Dies ist eine häufige Fehlerquelle. Im Englischen bedeutet das Pronomen „you“ sowohl „du“ (informelle Anrede) als auch „Sie“ (formelle Anrede). Daher gibt es keinen Unterschied zwischen Singular und Plural, was erklärt, warum wir immer „you were“ und nie „you was“ sagen.
- You were always very kind to her. → Du warst immer sehr nett zu ihr.
- You were late again this morning. → Du warst heute Morgen wieder zu spät.
Fragen mit den Wörtern „was“ und „were“ formulieren
Um eine Frage in der Vergangenheitsform mit „to be“ zu stellen, vertauscht man einfach das Subjekt und das Verb.
Beispiele:
- Was she at work yesterday? → War sie gestern bei der Arbeit?
- Were they at the concert? → Waren Sie auf dem Konzert?
Verneinungen mit „was“ oder „were“
Um die Verneinung zu bilden, fügen wir dem Verb „not“ hinzu.
- I was not (wasn’t) at home. → Ich war nicht zu Hause.
- They were not (weren’t) ready. → Sie waren nicht bereit.
Die Kurzformen (wasn’t, weren’t) sind im gesprochenen Englisch sehr gebräuchlich.
„If I was“ oder „if I were“: Welche Form sollte ich wählen?
Die Konjugation des Verbs „to be“ gehört zu den schwierigsten und verwirrendsten Aspekten für Lernende. „If I was“ oder „if I were“? Die Antwort hängt vom Sinn des Satzes ab.
„If I was“
Man verwendet „if I was“, wenn man über eine tatsächliche oder mögliche Situation in der Vergangenheit spricht.
Beispiel:
- If I was rude yesterday, I’m sorry. → Wenn ich gestern unhöflich war, tut es mir leid.
Hier ist die Situation möglich oder tatsächlich.
„If I were“
„If I were“ wird verwendet, um über eine imaginäre, hypothetische oder unrealistische Situation zu sprechen.
Beispiel:
- If I were rich, I would travel the world. → Wenn ich reich wäre, würde ich um die Welt reisen.
Selbst mit „I“ verwenden wir in solchen Sätzen „were“. So bilden wir im Englischen den Konjunktiv. Deshalb sagt man: „If I were you“ und nicht „if I was you“.
Ein einfacher Merktrick für was oder were
Merken Sie sich diese Regel:
| I, he, she, it | → | was |
| you, we, they | → | were |
Eine wichtige Ausnahme: „If I were“ deutet auf eine hypothetische Situation hin.
Mit etwas Übung wird das zur Gewohnheit. Den Unterschied zwischen „was“ und „were“ zu verstehen, ist ein wichtiger Schritt, um in der Vergangenheitsform korrekt auf Englisch zu sprechen. Sie müssen lediglich das Subjekt des Satzes kennen … und sich an den Sonderfall „if I were“ erinnern. Mit Übung und konkreten Beispielen werden diese Formen in Ihren Gesprächen ganz natürlich. Wenn Sie beim nächsten Mal zwischen „was“ und „were“ schwanken, wissen Sie genau, welche Form Sie wählen müssen.
Die englische Grammatik mag zunächst komplex erscheinen, aber mit den richtigen Hilfsmitteln und etwas Übung ist sie für jeden zugänglich. Indem Sie die Grundlagen wie Wortstellung, Artikel- und Nomengebrauch sowie Verbkonjugation beherrschen, sind Sie auf dem besten Weg, schnell Fortschritte im Englischen zu machen.



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